UNFCCC Jugenddelegierten-Programm

Klimapolitik der jüngsten Generation in die Welt tragen

Mit CliMates Austria fahren jährlich vier Jugendliche zwischen 18 und 26 Jahren auf die UN-Klimakonferenz um dort die Stimme der österreichischen Jugend zu vertreten, geschickt vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Sie lesen sich zuvor tief in die Materie ein, um anschließend die Verhandlungen vor Ort zu verfolgen und aktuelle Entwicklungen an die österreichische Jugend weiterzugeben. Unterstützt werden sie von einem Communications-Team, das den Output einfängt.

2018 hat CliMates Austria die Organisation des Jugenddelegierten-Programms übernommen und es neu aufgesetzt. Das Programm ist in seiner heutigen Form zweijährig und funktioniert als Junior/Senior Programm. Jedes Jahr werden zwei neue Jugenddelegierte gesucht, die zum ersten Mal auf die Klimakonferenz fahren, begleitet von zwei Seniors, die bereits im Jahr davor die Konferenz besuchten und ihr Wissen an die zwei Neuen weitergeben können. Nicht jedes europäische Land verfügt über ein Jugenddelegierten-Programm, das so inklusiv ist, wie das von CliMates Austria. Als offizieller Teil der österreichischen Delegation stehen die Jugenddelegierten mit dieser im Austausch und haben einzelne Delegierte als regelmäßige Gäste auf einschlägigen Veranstaltungen.

Kategorie:Advocacy
Gefördert von:Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Teilnahme:Bewerbung
Projektleitung:Ines Birke und Antoine Ferraris
Kontakt:youthdelegate@climatesaustria.org

Wir stellen unsere neuen UNFCCC Jugenddelegierten vor

Isabella Pfoser

ist 24, studiert Volkswirtschaftslehre und hat einen Abschluss in Politikwissenschaften

„Ich freue mich nächstes Jahr als österreichische Jugenddelegierte auf die COP26 zu fahren. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit alternativen Wirtschaftsweisen, welche Ökologie und Soziales in den Mittelpunkt stellen. Ansonsten schreibe ich zu klimapolitischen Themen bei Klimareporter.in und Oikos, und gehe gerne zu den Klimamärschen auf die Straße. Gespannt und motiviert blicke ich auf den bevorstehenden Weg nach Glasgow.“

Michael Spiekermann

ist 21 und studiert Umwelt- und Bioressourcenmanagement

„Ich freue mich, dieses Jahr als Jugenddelegierter mit den österreichischen Regierungsvertreter*innen zur COP26 fahren zu dürfen. Ich machte bis jetzt v.a. für Fridays for Future Kampagnen- und Medienarbeit und vertrete die Forderungen der jungen Leute in Politik und Wirtschaft. Ich hoffe, von meinen Kenntnissen und Erfahrungen auf der Klimakonferenz im November ’21 Gebrauch machen zu können und bin unglaublich gespannt auf die Zeit in Glasgow!“

Das Positionspapier ist fertig

Die Jugenddelegierten haben zusammen mit den Teilnehmer*innen der LCOY Austria 2020 ein Positionspapier erarbeitet, das sie bereits an die Bundesministerin für Klima, Leonore Gewessler, überreicht haben, um die Anliegen der österreichischen Jugend zu verdeutlichen. Außerdem werden sie das Positionspapier mit auf die COP26 nach Glasgow nehmen, um dort weiter die Forderungen der Jugend zu vertreten!

Folge uns

Das UNFCCC-Jugenddelegiertenprogramm wird vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie unterstützt.