Umweltbildung in der Schule beginnen

Wir entwickeln Workshops zu den Themen Klimakrise und Klimapolitik für Schüler*innen der Oberstufe und Studierende und führen diese an Bildungseinrichtungen in ganz Österreich und online durch. Ziel ist es, junge Menschen für klimarelevante Themen zu sensibilisieren, zu informieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Workshop „COP in my school”

In unserem Hauptworkshop „COP in my school“ wird eine UN-Klimakonferenz simuliert: Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rollen der Politiker*innen einzelner Ländergruppen und erfahren, wie eine internationale Verhandlung über mögliche Maßnahmen zur Klimakrise ablaufen könnte. Die beschlossenen Daten werden im Zuge der Verhandlung in ein Online-Computerprogramm eingetragen, das die globale Temperaturerhöhung berechnet. Das gemeinsame Ziel bleibt, wie im Pariser Abkommen beschrieben, die Begrenzung der Erderhitzung auf unter 1,5°C. Im Anschluss an die Diskussion werden die jeweiligen Verhandlungsrollen wieder abgelegt, um das gerade Erlebte und Erreichte zu besprechen und den Prozess zu reflektieren. Wir wollen den Fokus auf die Bestärkung der Stimmen der jungen Generation legen und ihnen Raum zur Diskussion bieten. Gerne halten wir den Workshop auch in anderen Gruppen (z.B. Studierende, andere Vereine) ab.

Kategorie:Empowerment
Zielgruppe:Schüler*innen (5.-8. Schulstufe)
Zeitplan:ca. 100 Min.
Material:entweder EDV-Saal, Internet oder Kuverts, Papier, Stifte, Briefmarken, PPT- je nachdem, ob analoge Briefe oder Emails präferiert werden.
Sozialformen:Gruppenarbeit (schreiben, Ideen sammeln), Einzelarbeit (Reflexion), Plenum
Schüler*innenanzahl:1 Klasse (ca. 25 Schüler*innen)
Buchung:in ganz Österreich,
online Workshops möglich
Kosten:3€ pro Teilnehmer*in
Anfahrtskosten außerhalb Wiens:individuelle Absprache
Projektleitung:Patricia Motlik
Kontakt:clim.school@climatesaustria.org

Was dich als Teilnehmer*in erwartet

➤ Neues Wissen und neue Skills: Aktuelles über die Klimakrise, Komplexität der internationalen Klimapolitik verstehen, Debattierfähigkeit und verschiedene Perspektiven einnehmen, holistisch denken und neue Handlungsmöglichkeiten kennenlernen

➤ Interaktives Format: Klimakonferenzsimulation, Teamarbeit in Kleingruppen

Was für CliM’School benötigt wird

Für die Abhaltung eines Workshops benötigen wir einen Computer, an den wir einen USB-Stick anschließen können, plus Beamer für die Projizierung einer Powerpoint-Präsentation und der Simulationsergebnisse. Alternativ können wir einen eigenen PC anschließen. Tafel oder Whiteboard und ein größerer Raum wären perfekt. Alle anderen Materialien nehmen wir selbst mit!

Was du als Projektorganisator*in lernen kannst

➤ Erlernen neuer Skills: Organisatorische Fähigkeiten, Präsentationsskills, Gruppen leiten, mit Gleichgesinnten zusammenarbeiten, Möglichkeit deine Leidenschaft zu teilen

➤ Spannender Zugang zu neuem Wissen: Infos zu internationaler Klimapolitik, Hintergründe einer Klimakonferenz kennenlernen, lebendige Konversationen

Für weitere Infos zu unseren Angeboten oder sonstigen Fragen: clim.school@climatesaustria.org

Unterrichtsplanung „Briefe an Entscheidungsträger*innen“ zum Download

Zusätzlich zu unserem Workshopangebot bieten wir hier eine Unterrichtsplanung, in der innerhalb von ca. 100 Minuten Briefe bzw. E-Mails an Entscheidungsträger*innen geschrieben werden. Ziel ist es, dass Schüler*innen demokratische Vorgänge verstehen (z.B. COP, politischer Druck). Schüler*innen können nach dieser Schulstunde Briefe / E-Mails verfassen, formatieren und abschicken. Diese Stundenplanung bietet sich besonders für die Unterrichtsfächer Deutsch und Geographie und Wirtschaftskunde an.

Kooperationspartner*innen

Wir schätzen unsere langfristige Zusammenarbeit mit Global 2000 an den Klimaaktionswochen der vergangenen Jahre, bei denen Schüler*innen aus ganz Wien unseren Workshop “COP in my School!” zusammen mit einem Workshop unserer Partnerorganisation erleben konnten. Des Weiteren geben die Klimaaktionswochen den Schüler*innen vor allem Raum und Zeit für die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Klimaschutz.

Zur nächsten Klimaaktionswoche informieren wir euch sobald als möglich!

Außerdem arbeiten wir mit Forum ViA (Forum for Sustainable Visions in Action) zusammen. Gleichzeitig zur globalen Klimakonferenz COP25 in Madrid haben wir unsere Kräfte vereint, um Klimakonferenzsimulationen als Workshops in verschiedenen Bundesländern Österreichs anzubieten. Dadurch haben wir bei Teilnehmer*innen das Bewusstsein für Klimawandel und Klimapolitik gestärkt und die Bedeutung der UN-Klimaverhandlungen am eigenen Leib erfahrbar gemacht.

Unser Kooperationspartner Teach For Austria setzt sich für Bildung an Schulen ein und strebt die Vision 2050 an. Bis dahin soll jedes Kind in Österreich das Recht auf Bildung und auf ein gutes Leben haben. Um diese zu erreichen, setzen sich jährlich hochengagierte Hochschulabsolvent*innen (Fellows) an herausfordernden Schulen und Kindergärten für Bildungsgerechtigkeit und Chancenfairness ein. Die Fellows verändern im Laufe des 2-jährigen Leadership-Programms 101 Lebenswege – den eigenen und den von 100 Kindern.

Ein weiterer Projektpartner ist das Legal Literacy Project. Ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, rechtliches Grundwissen in der Gesellschaft zu fördern. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch effektiv wahrnehmen. Unsere Speaker halten unentgeltliche Workshops vor Schulklassen und Jugendgruppen. Wir versuchen, unsere Workshops so interaktiv wie möglich zu gestalten und die Jugendlichen in diese einzubeziehen. Dadurch schaffen wir es, die oft als „trocken” empfundene Materie spannend und für die jeweilige Altersklasse relevant zu gestalten und unserem Publikum bleibendes Wissen zu vermitteln.

Eindrücke von unseren Workshops:

„Meiner Ansicht nach bietet der Workshop Schülerinnen und Schülern eine gute Möglichkeit, sich mit der komplexen Angelegenheit der Klimapolitik auseinanderzusetzen und mehr über die Thematik zu erfahren. Auch mir hat es sehr gefallen, den engagierten jungen Menschen bei der Lösung der Problematik zuzusehen und ich würde den Workshop immer wieder gerne machen, da er eine sehr gute Möglichkeit darstellt, das Wissen über die Klimakatastrophe so vielen jungen Menschen auf eine aktive und positive Art und Weise näher zu bringen.“

Judith, Lehrerin